Presse Partner Preiss
TV KINO STARS ANDERE BUCH/REGIE PRODUZENTEN STAB IMPRESSUM LINKS @

 TV  Eine Liebe in Königsberg

Home Feedback

+++Mit dem Zweiten fühlt man besser!+++
Der große ZDF-Sonntagsfilm am 02.04.2006: "Eine Liebe in Königsberg"


Wolfgang Stumph und Suzanne von Borsody im ersten deutschen Film, der in der russischen Metropole Kalniningrad (früher: Königsberg) gedreht wurde. Eine bewegende Reise in die Vergangenenheit verändert das Leben des Bauunternehmers Steinhoff ...

Der letzte Wille seiner verstorbenen Mutter führt den Dresdener Bauunternehmer Walter Steinhoff (Wolfgang Stumph) auf eine ungewöhnliche Reise ins ehemalige Ostpreußen.
Hier begegnet er der jungen attraktiven Reiseführerin Nadeshda (Chulpan Khamatova) und einer rätselhaften Frau (Suzanne von Borsody), die für ihn große Bedeutung gewinnt. Denn als er die Asche seiner Mutter in Königsberg verstreut, erfährt Steinhoff von ihr, dass sein Vater ein ganz anderer war, als er bisher annahm.

 
"© ZDF / Wojtek Krzeminski"

Das Drehbuch für die tragikomische Geschichte mit dem Titel "Eine Liebe in Königsberg" schrieben Wolfgang Brenner und Peter Kahane, der auch Regie führt. "Eine Liebe in Königsberg" ist eine Produktion der Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft mbH (Produzent: Dr. Matthias Esche, Producer: Alfried Nehring) im Auftrag des ZDF (Redaktion: Dr. Claus Beling).

In den Hauptrollen: Suzanne von Borsody, Marijam Agischewa und Ellen Schwiers. Außerdem spielen die russischen Darsteller Victor Animisow und Chulpan Khamatova mit.


Der ausführliche Inhalt:

"© ZDF / Wojtek Krzeminski"
Der Tod seiner Mutter konfrontiert den Dresdener Bauunternehmer Walter Steinhoff mit einem ungewöhnlichen letzten Willen. Clara Steinhoff verlangt von ihrem Sohn, dass er sie einäschern lässt und die Asche im ehemaligen Ostpreußen in alle vier Winde verstreut. Und zwar genau an den Stellen, die ihr Leben bestimmt haben: Im Vorgarten des alten Königsberger Hauses der Eltern, wo sie aufwuchs. In der Ostsee bei Rauschen, wo sie als Kind oft am Strand spielte. In der Vogelwarte Rossitten, die sie als Schülerin häufig aufsuchte, weil sie einmal Ornithologin werden wollte. Und in jenem Vorstadtkrankenhaus von Königsberg, dessen Chefarzt ihr Vater war. Dort überlebte sie den Krieg und fand "die Liebe ihres Lebens". Walter Steinhoff ist dieser Auftrag unangenehm. Seine Ehefrau Sybille und seine beiden bereits erwachsenen Kinder weigern sich, ihn auf der Reise zu begleiten, denn das sei seine Sache allein zwischen ihm und seiner Mutter. So sitzt er allein im Schlafwagen nach Kaliningrad. 1947, vor fast 60 Jahren, fuhr seine Mutter Clara in und unter ganz anderen Umständen nach Deutschland, wo Walter ein halbes Jahr später geboren wurde. Der Schlafwagenschaffner Boris wundert sich über den merkwürdigen Nostalgietouristen. Er vermittelt ihm telefonisch eine ortskundige deutsch sprechende Betreuung. Am Bahnhof von Kaliningrad erwartet Walter die Studentin Nadeshda. Sie studiert Germanistik und Geschichte und verdient sich als Stadtführerin deutscher Gäste ihrer Vaterstadt ein Zubrot. Nadeshda entdeckt schnell, dass der Tourist aus Dresden eine schicksalhafte Verbindung zu Königsberg hat. Außerdem gefällt ihr Walter Steinhoff als Mann. So nimmt sie allerlei ungewöhnliche Situationen und "illegale" Abenteuer an seiner Seite auf sich... In Rossitten begegnet Walter der Ornithologin Iris Bulatow, die ihn sofort auf eine rätselhafte Weise anzieht. Als Iris ihn am nächsten Tag in seinem Kaliningrader Hotel aufstöbert und mit ihm die romantische Dominsel besucht, glaubt er, das sie seine Gefühle erwidert. Der rekonstruierte Königsberger Dom und die wiedererstandene Dresdener Frauenkirche erscheinen Beiden als Symbole der Versöhnung zwischen den ehemaligen Kriegsgegnern. Am Grabmal des Philosophen Immanuel Kant sieht Walter wie sich junge russische Brautpaare küssen und Blumen niederlegen. Nach einem Moment inniger Nähe entzieht sich Iris ihm abrupt und stürzt davon. Nadeshda hat den Vorgang von Ferne mit Unbehagen beobachtet und ist froh, dass sie ihren Schützling wieder ganz für sich hat. Im Kaliningrader Gebietsarchiv erfährt Walter, dass sein vermeintlicher Vater, der deutsche Militärarzt Christian von Mahlitz, bereits ein Jahr vor seiner Geburt ums Leben gekommen ist. Gegenüber Nadeshda äußert er den bösen Verdacht, dass seine Mutter in der schrecklichen Nachkriegszeit "von den russischen Siegern" vergewaltigt wurde. Erregt erinnert ihn seine russische Begleiterin an die Untaten der Deutschen im 2. Weltkrieg, an die unermesslichen Opfer und Leiden ihres Volkes. Und steht nicht auf dem Transportbefehl von 1947 nach Deutschland, den seine Mutter in ihrem Nachlass wie eine Reliquie aufbewahrte der handschriftliche russische Satz: "Helfen sie dieser Frau, M.B."? Walter Steinhoff versucht das Rätsel zu lösen und stößt auf ein lange gehütetes Familiengeheimnis...

Ein ermutigender Film

Brücken schlagen, Versöhnung wagen – 60 Jahre nach Kriegsende drehten Wolfgang Stumph, Suzanne von Borsody und Chulpan Khamatova unter der Regie von Peter Kahane im Auftrag des ZDF den ersten Fernsehfilm im ehemaligen Königsberg.

Heute begegnen sich die Kinder jener Generation, die hier Krieg und Zerstörung, Flucht und Vertreibung erleiden und durchleben mussten, offen und selbstbewusst. Aber noch immer gehen Deutschen und Rus­sen in Kaliningrad die unterschiedlichen Namen der gleichen Stadt nicht leicht über die Lippen, berührt das Wort Heimat die Seelen ganz unterschiedlich.

Der Film "Eine Liebe in Königsberg" schlägt ein großes Thema an. Er erzählt keine einfache Lovestory. Es geht um die seltsame, verrückte, leidenschaftliche Beziehung zweier Menschen, die zueinander finden, auch wenn sie nicht füreinander bestimmt sind.

In Dresden, von wo der Bauunternehmer Walter Steinhoff in die Vater­stadt seiner Mutter aufbricht, ist die zerstörte Frauenkirche wiederer­standen. In Kaliningrad, wo er den Frauen Iris und Nadeshda begeg­net, hört man wieder das Glockenspiel des rekonstruierten Königsber­ger Doms. In einer Zeit, in der soviel über den Krieg der Kulturen ge­sprochen wird, ist dies ein ermutigender Film.

Alfried Nehring
Producer, Polyphon

(entnommen aus ZDF-Pressespecial "Eine Liebe in Königsberg") 

NUR FÜR JOURNALISTEN  Ausführlicher Text per e-mail  anmelden
WEITERE INFORMATIONEN ZU  Eine Liebe in Königsberg
Artikel drucken    Artikel drucken
Artikel weiterleiten    Artikel weiterleiten
zurueck    zurück
SUCHE
Stichwort eingeben:
NEWSLETTER
E-Mail Adresse: