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Erstmals adaptiert das ZDF eine argentinische Telenovela. In LENA - LIEBE MEINES LEBENS - ab 20. September 2010 täglich 16.15 Uhr im ZDF - erliegt der erfolgreiche Komponist dem Charme und Liebreiz einer jungen Frau...
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Staffel VI: Kurzinhalte


zu den Folgen 1-13.

Folge 1: Notfälle

Die Verwicklungen im Haus Sanwaldt nehmen kein Ende. Sylvie und Beat haben beschlossen, Patty die Patenschaft für ihre Tochter Elisabeth Marie zu übertragen. Damit ist Beats Mutter, Elisabeth von Wettenberg, überhaupt nicht einverstanden. Ihr ungeratener Bruder, Adrian von Freistatt, soll Pate werden, um sich innerhalb der pompösen Tauffeier wieder in der feinen Gesellschaft etablieren zu können. Sylvie zeigt sich jedoch widerspenstig, Gräfin Elisabeth greift deshalb zu einer List und besucht ihre noble Londoner Sippe – enge Verwandte des britischen Königshauses. Prompt wird die Queen Patin von Elisabeth Marie, ihre Vertretung während der Zeremonie soll Adrian übernehmen. Der hat sich nach einem Krankenhausaufenthalt ohne vorherige Anfrage in Sylvies und Beats Wohnung eingenistet, wodurch Sylvie erst recht in Rage gerät. Aufgrund seiner brüsken Art befürchtet sie einen Skandal bei der Taufe und greift ihrerseits zu einer List. Wie wird Mariechen wohl von der Erbsünde befreit und bleibt die Queen wirklich „amused“?
Afra Hängsberg beschäftigen inzwischen ganz andere Dinge. Es geht um Johannes Teilhaberschaft an Margots Firma „Margosan“. Zu diesem Zweck überredet sie ihren Mann zu einer Fahrt zu Sonja, die um ihren verstorbenen Veit trauert. Afras Hintergedanke dabei: Sie will Sonjas Hof pachten, um dort selbst die Kräuter, die zur Herstellung des Schlankheitsmittels „Margosan“ benötigt werden, zu züchten. Johannes ist schnell von der Idee überzeugt, und auch Sonja zeigt sich nicht abgeneigt. Doch als das Ehepaar wieder zu Hause ist, offenbart Afra Johannes ein ganz neues Gesicht. Kühl, sachlich und entschlossen weist sie ihn darauf hin, daß er im Fall von Margots Tod – die nach ihrer Krebserkrankung noch nicht wieder völlig gesund ist – fast keine Rechte innerhalb der gemeinsamen Firma hätte. Als Lieferant der Kräuter würde sich seine Stellung deutlich verbessern.
Ungefähr zur gleichen Zeit entdeckt Margot einen Knoten in der Achselhöhle. Wieder Krebs? Ihre Angst und Verzweiflung sind riesengroß.
Auch Patty hat Probleme. Seit Markus Heiratsantrag weicht sie ihm ständig aus. Er paßt sie schließlich vor ihrer Öko-Dienststelle ab und pocht auf eine Antwort. Patty ist wieder unschlüssig. Was soll sie tun?

Folge 2: Der Protestmarsch

Patty erfährt per Zufall, daß Markus Eltern und sein Bruder in Dänemark tödlich verunglückt sind. Voller Mitleid fährt sie zu Markus, um sich mit ihm zu versöhnen. Inzwischen erfährt Vater Sanwaldt durch Sylvie von den Heiratsplänen seiner jüngsten Tochter. Seine Wut kennt keine Grenzen. Nachdem er Markus aufgesucht hat und ihm die Leviten gelesen hat, findet er auf dem Nachhauseweg die Gelegenheit, sich endgültig von seiner Wut zu befreien. Auf einem Dorffest gewinnt er einige Male beim „Hau-den-Lukas“ und wird zum Liebling der Dorfbewohner, die seinen Sieg mit ihm und viel Starkbier feiern. Das Angebot, im Ort zu übernachten, nimmt Sanwaldt an. Doch auf dem kurzen Weg vom Festplatz zum Haus gerät er in eine Alkoholkontrolle. Sylvie, die ihn am nächsten Tag abholen will, bringt ihn mit ein paar spitzen Bemerkungen noch mehr in Harnisch. Sanwaldt hat die Nase von seiner Familie gestrichen voll und macht sich zu Fuß auf den einhundert-fünfzig Kilometer weiten Heimweg, um so seinen Protest kundzutun.
Inzwischen erfährt Margot von Johannes Hängsberg und seinen Plänen. Sie ist entsetzt und fühlt sich hintergangen. Ihr Vertrauen in Johannes ist gebrochen, was dem wiederum schwer zusetzt. Er sucht Rat bei Bischof Rottmann, dem das Verhalten von Afra sehr zu denken gibt. Wie wird Johannes sich entscheiden?

Folge 3: Die Kur

Berthold ist genervt. Der Führerscheinentzug schmerzt ihn sehr. Das Angebot, an einer Staatsrechtler-Kommission in Salzburg teilzunehmen, sorgt für Abwechslung und hebt seine trübe Stimmung. Eine nicht unerhebliche Einschränkung bedeutet es allerdings, daß Berthold auf der Tagung seine ehemalige Verlobte, Miriam Bertram, die er vor vielen Jahren zwei Monate vor der Hochzeit sitzengelassen hatte, wiedertreffen wird.
Margot war beim Psychologen und hat Neues über sich erfahren: Sie leide an einer Dankbarkeitsneurose und verwechsle Liebe mit Abhängigkeit. Es sei höchste Zeit, so rät ihr der Psychologe, etwas nur für sich selbst zu tun. Zum Beispiel die längst fällige Kur im Sanatorium Sonnenhalde. Obwohl Margot erst wütend auf seine Worte reagiert, fängt sie an darüber nachzudenken, als Berthold ihr seine Salzburger Pläne mitteilt. Als dann auch noch Patty eröffnet, sie fahre zusammen mit Markus nach Shanghai, um sich zusammen mit ihm die deutsche Schule dort anzuschauen, ist der Aufenthalt im Sanatorium beschlossene Sache für sie.
Nicht nur alle Sanwaldts verreisen, auch Afra und Johannes Hängsberg rüsten sich für einen Flug nach Amerika. Johannes will dort Margots Schlankheitsmittel Margosan vermarkten. Auf Afras Geheiß unterrichtet er Margot zunächst nicht davon. Erst wenn Lizenzverträge unterzeichnet sind, rät die genau rechnende Afra.
Adrian von Freistatt genießt sein zügelloses Leben und frönt der Spielleidenschaftt. Bei einem Pokerspiel verliert er auf einen Schlag fast zehntausend Mark. Für die Begleichung seiner Schuld bleiben ihm nur wenige Tage. Von Beat und Sylvie, die geschäftlich in Ungarn sind, erhält er keine finanzielle Unterstützung. Im Gegenteil, Beat weist seine Forderung entrüstet zurück. Adrian ist verzweifelt, denn auch seine Schwester ist für ihn nicht erreichbar.
Margots Aufenthalt in Sonnenhalde wird durch merkwürdige Vorkommnisse beeinträchtigt. Mißtrauisch versucht sie die Rätsel zu lösen. Ist sie Ganoven auf den Leim gegangen?
Inzwischen ist auch Adrian in München tätig gewesen, um seine Schulden zu bezahlen. Ein ausgekochter Plan bringt ihm tatsächlich zwanzigtausend Mark. Wer ist diesmal das Opfer des adeligen Schlitzohrs?

Folge 4: Der verlorene Sohn

Haushälterin Elsa mutiert zum Sorgenkind der Sanwaldt’schen Familie. Zusammen mit Bischof Rottmann besucht sie Margot und Berthold in Oberbayern. Im Alleingang durchstreift sie die Gegend, die ihr sehr vertraut ist. Versponnen in alte Erinnerungen besteigt sie einen alten, morschen Jägersitz, der prompt unter ihr zusammenkracht. Schwerverletzt kommt sie ins Krankenhaus nach München, wo der Arzt eine besorgniserregende, lebensgefährliche Diagnose stellt: Rückenwirbelbruch.
In Elsas Nachttisch findet Margot einen Briefumschlag mit dem Vermerk „Nach meinem Tod zu öffnen“. Margot kennt den Inhalt schon und macht sich auf den Weg nach Norddeutschland. In Anbetracht der Umstände hält sie es für besser, Elsas Sohn sofort zu benachrichtigen. Der wiederum hat keine Ahnung von der Existenz seiner Mutter. Verwandte hatten ihm erzählt, sie sei nach dem Tod seines Vaters einfach „auf und davon gegangen“. Als er jetzt durch Margot die wahre Geschichte erfährt, bricht er fassungslos zusammen.
Kaum sind Sylvie und Beat von ihrer Ungarnreise zurück, hält Gräfin Wettenberg wieder eine Überraschung parat: Adrian hat ihr ein Haus vermittelt, in das sie nun mit Beat und Sylvie einziehen möchte. Obendrein soll auch Adrian eine Wohnung darin erhalten. Sylvie ist völlig entsetzt und droht dem konsternierten Beat mit sofortiger Scheidung.
Während über München dunkle Katastrophenwolken ziehen, herrscht in Ka-lifornien eitel Sonnenschein. Afra und Johannes Hängsberg haben mit ihrem amerikanischen Partner, Jack Armstrong, die Lizenzverträge in Erwartung eines hübschen Sümmchens unterzeichnet. Trotz seines Erfolges, der zum großen Teil Afras Geschäftstüchtigkeit zu verdanken ist, hegt Johannes sehr gemischte Gefühle für seine Frau. Einerseits entzückt ihn ihr Eifer, andererseits entsetzt ihn immer wieder ihre Herzlosigkeit. Seine Freunde nehmen Abstand, die Familie zieht sich zurück.

Folge 5: Auf den Hund gekommen

Klein-Jenin hat Geburtstag. Doch anstatt vergnügt mit ihrer Enkelin feiern zu können, werden Berthold und Margot von Afra schon am Gartentor brüsk abgewiesen. Afras Kaltschnäuzigkeit macht sogar den sonst so gelassenen Sanwaldt fassungslos und wütend. Sofort versucht er, auch Oma Hohdorf einzuschalten. Sigrid hatte noch immer eine List parat, wenn es um ihre Enkelin Jenin ging. Auf Bertholds zahlreiche Anrufe reagiert sie jedoch nicht, was den wiederum in neue Aufregung versetzt. Sigi an Jenins Geburtstag nicht erreichbar – da muß etwas passiert sein! Und in der Tat – als Berthold und Margot durch den Schlüsseldienst Sigis Haus öffnen lassen, machen sie eine schreckliche Entdeckung.
Afra hat inzwischen ein Kindermädchen eingestellt. Rosi kommt aus Rumänien und möchte Deutsch lernen. Afra kann sich also noch mehr um Johannes kümmern und reist ihm in die Schweiz nach. Unterdessen führt die fünfzehnjährige Rosi den Hängsberg’schen Haushalt und versorgt die Kinder. Als sie mit den beiden auf einem Spielplatz ist, kommt es zum Unglück. Jenin wird von einem tollwütigen Hund gebissen.
Sylvie hat eingewilligt, zusammen mit ihrer Schwiegermutter in das gemeinsame Haus zu ziehen. Als sich Adrian aber auch noch als der neue Innenarchitekt entpuppt, ist sie über die ständigen Verbandelungen innerhalb derer von Wettenberg wieder mal sprachlos. Die Stimmung zwischen Adrian und Sylvie wird immer gespannter. Steckt hinter Sylvies offensichtlicher Abwehr nicht etwas, was sie vielleicht nicht wahrhaben möchte?

Folge 6: Alarmsignale

Nach Sigrids Tod hat Jenin deren gesamtes Vermögen einschließlich der feudalen Villa geerbt. Die Hängsberg ziehen also um. Durch den Vorfall mit Jenin und die damit verbundenen Streitigkeiten mit Johannes ist Afra wesentlich sanftmütiger gestimmt. Sie bemüht sich,ihr sehr gespanntes Verhältnis zu Margot und Berthold zu lockern. Trotzdem hängt der Haussegen im Haus Sanwaldt schief. Patty ist aus China zurückgekommen und hat verkündet, sie und Markus würden demnächst heiraten. Für Markus sei das die Voraussetzung, um in Shanghai die Stelle zu bekommen.
Während die Sanwaldts versuchen, ihre Probleme zu lösen, ist Sylvie gerade dabei, sich neue zu machen. Zusammen mit Adrian sucht sie Möbel für ihr neues Heim aus, und prompt vergißt er die verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen sich und seiner Nenn-Nichte. Zwischen den beiden entsteht eine Art von Beziehung, die Beat vermutlich nicht unter „verwandtschaftlich“ einstufen würde. Zu allem Überfluß eröffnet Beat seiner Sylvie, daß auch Adrian mit in das Haus einziehen wird...
Inzwischen ist auch Patty unschlüssig, was ihre Heirat mit Markus angeht. Patty wird krank - sie leidet an Gürtelrose. Eine Krankheit, wie ihr Johannes sogleich erklärt, die häufig seelische Ursachen hat. Patty ist in einer Zwickmühle – welche Entscheidung soll sie treffen?

Folge 7: Fliegender Wechsel

Heirat oder nicht ist im Hause Sanwaldt immer noch die große Frage. Doch eigentlich hat Patty sich schon dagegen entschieden. Allerdings wie sie es Markus beibringen soll, ist ihr nicht klar. Besonders deshalb, weil sie befürchtet, daß er die Zurückweisung aufgrund des tragischen Todes seiner Eltern und seines Bruders allzu schwer nehmen könnte. Schließlich kommt es zu einer Begegnung zwischen den beiden und Patty platzt mit allem heraus. Nach einem Streit, bei dem Markus ihr heftige Vorwürfe macht, zieht er sich allerdings nicht - so wie von Patty erwartet – gekränkt und verletzt in sein Schneckenhaus zurück, sondern hält weiterhin an seinem Hochzeitstermin fest. Allerdings...die Braut ist eine andere. Blitzschnell hat Markus für Nachschub gesorgt.
Probleme mit der Liebe wälzt nicht nur Patty. Auch Sylvie ist mit ihrer Ehe immer unzufriedener. Beat hat nie Zeit für sie und den Begriff „Liebesleben“ kennt sie nur noch aus dem Wörterbuch. Kein Wunder, daß sich die temperamentvolle junge Frau den immer eindeutigeren Avancen von Adrian immer weniger entziehen kann.

Folge 8: Der Bumerang-Effekt

Sylvie ist Papas Sorgenkind Nummer eins. Sanwaldt ist nicht entgangen, daß Beat seine Frau viel zu häufig alleine läßt. Sylvie allerdings ist es gar nicht recht, daß das väterliche Augenmerk so sehr auf ihr ruht. Sie befürchtet, daß er beim genaueren Hinsehen hinter ihre Affäre mit Adrian käme. Als sie diesem ihre Bedenken mitteilt, lacht er nur darüber und plädiert fürs „Weitermachen“. Sein Leichtsinn wird nicht einmal gebremst, als seine Schwester und Sylvies Schwiegermutter, Elisabeth von Wettenberg, ihn und Sylvie fast zusammen im Bett ertappt. Nach diesem Vorfall allerdings beschließt Sylvie sich von ihm zu trennen. Sie will ihre Ehe und Familie nicht aufs Spiel setzen und faßt den Entschluß, zu Beat nach Warschau zu reisen. Doch Adrian ist nicht bereit, Sylvie so schnell aufzugeben. Als Schwager Johannes die junge Frau abends in ihrer Wohnung besucht, unterstellt Adrian ihr mehr als nur verwandtschaftliche Zuneigung. Die Eifersuchtsszene bringt Sylvies gute Vorsätze sofort ins Wanken und die beiden landen wieder im Bett. Gibt es überhaupt noch eine Chance für Sylvie, sich aus dieser unheilvollen Verstrickung zu lösen?
Nicht nur Sylvie ist mit Liebesdingen beschäftigt, neuerdings weiß auch Elisabeth von Wettenberg wieder, was weiche Knie und Herzklopfen bedeuten. Tubaspieler Professor Sebastian Prestel ist der Grund dafür. Allerdings geht es auch hier nicht ohne Hindernisse, denn als die beiden sich in einem Restaurant endlich ihre Liebe gestehen, gerät Sebastian in eine Schlägerei, die böse für ihn endet.
Afra überrascht Johannes mal wieder mit ihrer Klugheit und Geschäftstüchtigkeit. Wochenlang hat sie in der Bibliothek ihres alten Klosters antiquarische Bücher über Kräuterkunde und dergleichen gewälzt. Und sie ist fündig geworden! Ihre Entdeckung ist ein Mittel zum „Ausgleich der seelischen Balance". Ähnliches sollte in den Labors des Margosan-Unternehmens sowieso entwickelt werden. Johannes ist begeistert und läßt sofort Dr. Probst, einen Freund und Kollegen aus Zürich, nach München kommen, um alles zu besprechen.
Rache für ihre „verschmähte Nichte Patty“ nimmt Tante Mathilde. Wenn es um „ihre Mädchen“ ging, war sie schon immer rigoros. Ihr ganzer Zorn richtet sich nun gegen den abtrünnigen Bräutigam Markus. Zusammen mit Albert macht sie sich am Sonntag auf, um im Gasthof von Markus zu speisen. In einem unbeobachteten Augenblick läßt sie mitgebrachte Würmer und eine Schnecke in den Salat gleiten, um kurz darauf einen Riesenaufstand zu proben. Für den schicksalsgebeutelten Markus eine weitere Ohrfeige – alle Gäste verlassen angewidert das Lokal. Todunglücklich über seine Ehe und über sein Leben sucht er endlich das Gespräch mit Patty. Wird sie ihm zuhören?

Folge 9: Der Biss des Tigers

Markus kann Patty nicht vergessen. Wieder versucht er, sie zu treffen und mit ihr zu sprechen. Berthold will das nicht länger mit ansehen und weist ihn bei einem erneuten Versuch, Patty zu sehen, nachdrücklich aus dem Haus. Wütend und enttäuscht verlässt dieser daraufhin das Sanwaldtsche Anwesen und beobachtet zufällig Sylvie und Adrian, die sich im dunklen Auto küssen.
Deren Affäre ist inzwischen an einem kritischen Punkt angelangt. Adrian ist eifersüchtig auf Beat und beiden ist klar, dass die Situation durch ihre Wohnverhältnisse beileibe nicht einfacher wird. Wie lange können sie ihr Verhältnis noch vor Beat und Elisabeth geheimhalten?
Während des Gottesdiensts zu Roman Rottmanns 40-jährigem Priesterjubiläum klappt Sylvie plötzlich neben dem Altar zusammen. Die Lesung, die ihr Gewissen so eindringlich berührt, der Weihrauch und die plötzliche und unerwartete Anwesenheit von Adrian sind zuviel für sie. Doch Sonja, die realistische Ärztin, hat einen ganz anderen Verdacht. Ist Sylvie vielleicht schwanger?
Während Tante Mathilde die anschließenden Festlichkeiten dazu nutzt, das Gerücht von Romans Ruf nach Rom – er soll womöglich Kardinalswürden erlangen – in die Welt zu setzen, wartet auf Elsa eine nette Überraschung. Ihr „Retter“ Josef hat sie endlich ausfindig gemacht.
Am nächsten Tag in der Praxis bestätigt sich Sonjas Verdacht. Sylvie ist tatsächlich schwanger. Während Beat dieser Möglichkeit freudig entgegensieht, ist es für Sylvie eine Katastrophe. Sie will dieses Kind, dessen Vater sowohl Beat als auch Adrian sein kann, nicht. In ihrer Not gesteht sie der Ärztin ihren Seitensprung und auch die Angst, ihre Tochter Marie bei einer Scheidung an ihren Mann zu verlieren. Die Abtreibungspille soll dieses Problem lösen. Adrian nimmt die Nachricht von der geplanten Schwangerschaftsunterbrechung ganz cool auf. Sylvie wird wieder einmal klar, dass er kein Mann ist, auf den eine Frau bauen kann.
In der Zwischenzeit offenbart Elisabeth ihrem Sohn, dass sie Sebastian heiraten wird. Und Beat, durch den erwarteten Nachwuchs glücklich gestimmt, freut sich für seine Mutter.
Während Patty Markus in seinem Gasthof bei dessen Frau aufsucht und ihm klar macht, dass es endgültig aus ist, trifft Elsa ihren Josef wieder und die beiden stellen schnell fest, dass sie sich mögen.
Beat umsorgt seine schwangere Frau derweil äußerst fürsorglich. Sylvie fühlt sich dadurch jedoch nur noch unglücklicher und schlechter. Die Situation eskaliert, als Adrian sie blutüberströmt in ihrem Badezimmer findet: Sylvie hat ihr Kind verloren. Sonjas Hilfe ist damit gar nicht mehr nötig. Als Berthold, von Sonja alarmiert, dazu kommt, wie Sylvie in den Notarztwagen getragen wird, trifft er wieder auf Markus. In seiner Sorge um seine Tochter schnauzt er ihn an. Markus rächt sich für diese demütigende Behandlung, indem er Berthold Sylvies Affäre mit Adrian verrät.

Folge 10: Der Tulpendieb

Berthold ist betroffen von Markus` Enthüllung. Er befürchtet ein großes Familienchaos und beschließt, Margot vorerst nicht einzuweihen. Ein Entschluss, den sein Freund Roman bekräftigt.
Sonja hat eine ernste Unterredung mit Sylvie über Verhütung und Verantwortung. Unter dem Einfluss dieses Gesprächs versucht sie, mit Adrian Schluss zu machen, obwohl er ihr seine Liebe gesteht. Schließlich ist sie mit Beat verheiratet. Doch so einfach kann sie ihre Gefühle für Adrian nicht vergessen. Als sie feststellt, dass Beat mit seiner Mutter über ihre Eheprobleme redet, bekommt sie Angst. Wie lange wird es dauern, bis Elisabeth Wettenberg die ganze Geschichte durchschaut?
Adrian beschließt, angesichts der verqueren Verhältnisse wieder einmal davonzulaufen. Er will nach Südamerika gehen. Als er sich von Sylvie verabschiedet, kommt es zu einer letzten leidenschaftlichen Begegnung. Doch zu allem Unglück werden sie dabei von Beat überrascht. Es kommt zu einem Handgemenge, Beat versucht Adrian zu schlagen - er erkennt, dass Sylvies Kind nicht unbedingt seines gewesen sein muss. Als auch noch Gräfin Wettenberg zu dieser unerfreulichen Szene stößt, flüchtet Sylvie mit ihrer Tochter Marie zu Berthold und muss erfahren, dass ihr Vater durch Markus bereits voll im Bilde ist. Auch Patty und Margot sind entsetzt. Wenn sie auch Schwierigkeiten geahnt haben, das hätten sie Sylvie nicht zugetraut.
Elisabeth Wettenberg hat eine heftige Auseinandersetzung mit ihrem Bruder Adrian. Wie konnte er ihr das antun? Adrian versucht, sie mit der Nachricht von seinem Auszug zu besänftigen und gibt ihr den Rat, für eine Versöhnung Beats mit Sylvie zu sorgen, um eine Scheidung zu verhindern.
Elsa hat sich in Josef verliebt. Da sie Rottmann aber auch nicht alleine lassen will, gerät sie in einen Gewissenskonflikt. Als Josef ihr schließlich ein Ultimatum stellt, kündigt sie bei Rottmann. Aber Margot hat eine rettende Idee...
Im Hause Sanwaldt herrscht dicke Luft. Sylvie hat Angst vor den Entscheidungen, die möglicherweise im Hause Wettenberg getroffen werden. Welche auch immer es sein werden, was werden sie für ihr Töchterchen Marie bedeuten? Über Adrian gibt sie sich keiner Illusion mehr hin.
Beat ist inzwischen klar, dass er seine Frau vernachlässigt und damit wahrscheinlich verloren hat. Besonders bitter für ihn ist dabei allerdings die Tatsache, dass er sie ausgerechnet an den eigenen Onkel verloren hat.
In dieser verfahrenen Situation heiratet Gräfin Wettenberg ihren Sebastian in aller Stille. Und Adrian macht sich auf den Weg zum Flughafen.

Folge 11: Verschiedene Verhältnisse

Bei Rottmann ist der Hausfrieden wieder hergestellt. Josef zieht zu Elsa, und erweist sich darüber hinaus als äusserst geschickter Hausmeister.
Sylvie hat sich in der Zwischenzeit zwar mit Beat ausgesprochen, wohnt aber immer noch bei Sanwaldts. In der Villa Wettenberg gibt es aber doch noch ein kleines „Nachhochzeitsfest“. Elisabeth hat dabei den Hintergedanken, Beat und Sylvie im Kreise ihrer Familie zu versöhnen. Sylvie geht das jedoch alles zu schnell. Sie hat mit Beat vereinbart, sich Zeit zu lassen und fühlt sich jetzt bedrängt. Sie kann und will sich jetzt noch nicht entscheiden. Während das Fest in vollem Gange ist, meldet sich Adrian telefonisch bei seiner Schwester. Er befindet sich vor dem Haus und sagt ihr dies auch. Elisabeth ist fassungslos und verbietet ihm, zu kommen. Doch er will sie nur beruhigen, ihr sagen, dass er noch in München ist und ihr seine Telefonnummer geben, die sie auch notiert.
Adrian arbeitet wieder als Innenarchitekt. Während er sein erstes Modell im Büro des Kreativ-Teams abliefert, wagen Beat und Sylvie in ihrer gemeinsamen Wohnung eine erste Annäherung. Sie weiß zwar nicht, ob sie ihn noch liebt, aber sie will es versuchen.
In der Zwischenzeit taucht der ehemalige Margosan-Teilhaber Walter Sielmann mit bösen Absichten auf: Er will eine Nachzahlung, da er sich von Margot übervorteilt fühlt. Margot und Johannes versuchen, ihn abzuwimmeln. Als er jedoch unbemerkt Gelegenheit hat, geheime Unterlagen einzusehen, schmiedet er einen infamen Plan. Messerscharf hat er erkannt, dass Margosan neue Felder braucht, um das neue Produkt herstellen zu können. Er ergreift die Gelegenheit, als Johannes weg muss und keine Zeit mehr hat, sich um die Felder zu kümmern. Zwar beauftragt er Afra damit, doch die fühlt sich nicht wohl und schafft es nicht, sich darum zu kümmern. Sielmann veranlasst den Huber-Bauern, die Felder von der ahnungslosen Sonja zu pachten. Die ist grundsätzlich einverstanden und will ihm den Vertrag in den nächsten Tagen unterschreiben. Ob Sielmanns gemeiner Plan gelingt?
Sylvie findet inzwischen die Notiz ihrer Schwiegermutter mit Adrians neuer Münchner Nummer. Als sie dort anruft und das Büro des Kreativ-Teams erreicht, ist sie zugleich enttäuscht und erleichtert, dass die Nummer offensichtlich falsch ist. Aber irgendwie kann sie es doch nicht glauben. Sylvie ruft nochmals an und stellt fest, dass Adrian tatsächlich noch in München ist. Und während Elisabeth sich darüber freut, dass Sylvie so zugänglich und versöhnungswillig ist, fährt sie zum Kreativ-Büro und wartet auf Adrian.
Bei einem neuen Hausmusikabend verkündet Johannes, warum Afra sich nicht um die Felder kümmern konnte. Es ging ihr die ganze Zeit schlecht, weil sie schwanger ist. Jetzt kann auch Margot nicht mehr böse sein.
Für Sylvie wird die Situation jedoch immer verfahrener. Anhand von Strafzetteln findet Beat heraus, dass sie nicht beim Zahnarzt war...

Folge 12: Der Preis der Moral

Der Generalvikar versucht wieder einmal, Roman eins auszuwischen. Er macht sich vermeintliche Sorgen um die „sittliche Moral“ im Hause Rottmann. Denn Elsa und Josef sind nicht verheiratet. Deshalb soll Rottmann sie zur Ehe überreden.
Adrian will Sylvie vergessen, ein anständiges Leben führen. Er flüchtet wieder. Aber dieses Mal in richtige Arbeit. Doch nun steht sie auf der Straße vor seinem Büro: Adrian spürt, dass er Sylvie wirklich liebt. Die beiden können einfach nicht voneinander lassen. Ihr Treffen endet in leidenschaftlichen Küssen und Umarmungen. Zum ersten Mal in seinem Leben hat eine Frau positiven Einfluss auf Adrian. Sogar das Zocken hat er aufgehört.
Berthold kümmert sich derweil um Romans Problem. Rottmann muss auf Druck des Generalvikars Elsa und Josef vor die Wahl stellen: Heirat oder Auszug. Die beiden sind empört. Um der Moral zu genügen, sollen sie finanzielle Nachteile erleiden. Über tausend Mark Rente würden sie bei einer Heirat verlieren. Der findige Berthold hat eine Idee.
Sylvie macht trotz ihres Wiedersehens mit Adrian einen letzten Versuch, ihre Ehe zu retten. Sie holt Beat vom Flughafen ab und hofft auf einen gemeinsamen Abend. Doch Beat empfindet die Pflicht, beim Hausmusikabend zu erscheinen, als noch wichtiger. Sylvie wird klar, dass für ihren Mann berufliche und familiäre Pflichten immer an erster Stelle stehen werden. Eben das genaue Gegenteil von Adrian.
Auch bei Afra und Johannes ist die traute Zweisamkeit ein wichtiger Teil ihres Lebens. Sylvie flüchtet deshalb ratsuchend zu Afra, die vor Jahren ebenfalls eine schwerwiegende Entscheidung für ihr weiteres Leben treffen musste. Von Afra erhält Sylvie den guten Rat, endlich auf sich selbst zu hören. Und das tut Sylvie dann auch.

Folge 13: Auf Bewährung

Sylvie und Mariechen sind verschwunden. Berthold macht sich Sorgen. Wird sie wieder einen Selbstmordversuch unternehmen? Als Rottmann Sylvie auf der Straße trifft, will sie nicht mit zu ihren Eltern kommen. Aber sie lässt wenigstens ausrichten, dass es ihr und Mariechen gut geht. Als Rottmann eine Kerze für Sylvie anzündet, trifft er den Generalvikar, der auch keine guten Nachrichten für ihn hat.
Elisabeth und Beat haben von Roman Rottmann erfahren, dass Sylvie in einem Kaufhaus arbeitet und beobachten sie heimlich. Elisabeth beschließt, Adrian ins Gewissen zu reden, ihm zu sagen, wo er Sylvie finden kann. Und sie bittet ihn aus Sorge um Mariechen, auf Sylvie einzuwirken.
Inzwischen wird in der Margosan-Fabrik das neue Produkt „Push“ der Öffentlichkeit präsentiert. Unvermittelt taucht Sylvie acht Wochen später bei der Produktvorstellung auf.
Für Berthold ein Affront, der in einem Krach zwischen ihm und Margot endet. Berthold packt seine Koffer, will weg, am besten nach Australien. Als Margot bemerkt, dass es eigentlich um ihr berufliches Engagement geht, dass Berthold glaubt, er sei überflüssig und werde nicht gebraucht, läßt sie ihn ziehen.
Für Adrian und Sylvie endet das Wiedersehen - im Bett. Leidenschaftlich gestehen sie sich ihre Liebe; keiner will und kann ohne den anderen leben. Obwohl sie Adrian mißtraut, wird Sylvie nicht zu Beat zurückkehren. Sie wird aber auch nicht mit Adrian zusammenziehen, will erst Beweise seiner Beständigkeit: Schwierige Zeiten für Sylvie und Adrian, aber vor allem auch für Beat.
Berthold ist am Flughafen eingetroffen. Verena hat Angst, dass ihre Eltern sich scheiden lassen und spricht mit Tante Mathilde, die dieses Gerücht sofort Elsa steckt. Kurze Zeit später weiß es Roman Rottmann, der sofort mit Margot spricht. Ja, es kriselt in der Ehe. Ja, sie sei sehr schuldbewusst. Selbstkritisch erkennt Margot, dass sie ihren Mann in der letzten Zeit zunehmend als Fels in der Brandung missbraucht hat.
Vier Wochen sind seit Bertholds Abreise vergangen. Margot kann ihren großen Geschäftserfolg nicht genießen. Und doch findet im Hause Sanwaldt am vierten Advent der gewohnte Hausmusikabend statt. Aber wo ist Berthold?
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